Frühling in den Dolomiten

Mit dem Schnee ists jetzt endgültig vorbei, in den Dolomiten dreht sich wieder alles um Fels und Stein.

Den Start in die Alpinsaison wagte ich mit Paul in der „Via Filip“ am Ciampanil de val im Langental. Ein unscheinbarer Felspfeiler, der aber für diese Ecke ungewöhnlich guten Fels und lohnende Kletterei mit sich bringt. Das alles in alpiner Umgebung, zahlreiche gute Haken und gute Klettergesellschaft ließen die Saison gut starten.

Facts: 220m (8SL), VI+ (drei kurze Passagen VII- sowie 3 Stellen VII+ (oder A1))Ausgesetzte Kletterei im oberen Teil der "Großen Mauer"

 

Tags darauf versuchten sich Martin, Paul und ich in der „Großen Mauer“ am Heiligenkreuzkofel. Diese Tour zog uns vor allem wegen eines Fotos an, das in einer Grödner Bar hängt. Man sieht dort einen Kletterer eine imposante Schuppe queren, hoch über dem Gadertal. Das wollten wir auch. Die Tour erwies sich als ganz schön knackig, das Wetter war noch furchtbar kalt. Wir waren mit den Gedanken schon zu weit im Sommer gewesen und waren deswegen viel zu dünn gekleidet. Das mussten wir in den schattigen, teils noch zugeschneiten Verschneidungen im unteren Teil der Tour büßen. Oben wurde es dann sonnig, dafür auch windiger. Die Schneeschmelze vom Gipfel bescherte uns schließlich noch prickelnde Kletterei bis zum Ausstieg. Eine Sehr imposante Route mit unglaublich gewagter Linie. Was muss sich der Messner gedacht haben, als er als erster diese riesen Schuppe querte…schade dass wir kein Foto von dieser Stelle machten!

Facts: 250m (8SL), VI

Danke Martin und Paul für den super Start, möge es eine coole Alpinsaison werden!

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