Anima Mundi – Innerkoflerturm

Anfang Jänner statteten Armin und ich dem Innerkoflerturm einen Besuch ab. Armin hatte mir schon einige Male von „dem schwein“ am Innerkoflerturm erzählt, dass ihn einmal abgeworfen hatte. Ohne Infos über die Tour ging ich also mit Armin zum Einstieg und staunte nicht schlecht als ich vor diesem tiefen, dunklen Schlund im Herzen des Langkofels stand. Aber die Verhältnisse in der ersten steilen Seillänge begeisterten mich schnell und wir stiegen voller Vorfreude ein.

Erste steilere Länge

Die erste Seillänge bescherte mir diffizile aber sehr schöne Kaminkletterei. Nachdem ich 2 Haken und ein Eisgerät hinuntergeschmissen hatte kam ich nach einer gefühlten Ewigkeit am Stand an. Armin folgte mir katzengleich und so kletterten wir immer weiter in den Schlund hinein. Das Eis wurde immer weniger, der Schnee in den Stapfpassagen immer mehr. Die obere steile Länge, eine leicht überhängende Verschneidung mit großteils gut strukturiertem, kompaktem Fels, fanden wir komplett ohne Eis vor. Armin machte sich auf in den Kampf mit dem eigenen Dämon und trug souverän den Sieg davon.

Obere steilere Länge

Nach ca. 7h stiegen wir am Gipfel des Innerkoflerturms aus. Die Sonnen stattete uns noch einen kurzen Besuch ab, bevor wir wieder in den dunklen Schlund abseilten.

Facts: 500m, WI5, M6+

Material: 60 Halbseile (50er gehen auch aber sind beim Abseilen sehr knapp), Kleine bis mittlere Cams, Satz Keile, Auswahl an Haken, Sanduhrkevlar. Abseilstände sind eingerichtet, in den steileren Seillängen stecken ein paar Haken.

Achtung auf Lawinengefahr am Zu- und Abstieg!

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