Hochwart (2301m)

Schon lange war es mir ein großer Wunsch, auf einen der Berge zu gehen, die ich im Winter fast tagtäglich am Talende von Donnersbachwald sehe.  Ich wollte es sogar so unbedingt, dass ich dafür den Faschingsamstag (!!!) und Geburtstag meiner Freundin (!!!) schon frühabends beendete. Erstaunlicherweise war ich mit diesem Wunsch nicht alleine und so brachen Gernot, Niko und ich am Faschingsonntag um 8:00 in der Früh auf. Im Fasching normalerweise eher die Zeit fürs letzte Zirbal…

Wir parkten beim Tourengeherparkplatz Meng und machten uns auf den Weg. Unabsichtlich fanden wir unseren eigenen Weg. Wir folgten zu lange der Forststraße richtung Hahnalpl. Nach einigen Kehren (ca.30min) kam uns das alles nicht mehr ganz richtig vor, also nahmen wir eine Forststraße, die nach rechts hinten wegführte. Unsicher, ob wir ans Ziel kommen würden gingen wir weiter und, siehe da, wir kamen wieder auf den richtigen Weg. Dieser alternative Aufstieg ist bei prekären Lawinenverhältnisse sogar empfehlenswert, da der normale Weg durch einen Graben führt, der ziemlich in der Schusslinie von Steilrinnen liegt.

Spuren, spuren, spruren

Wir hatten an diesem Tag Lawinenwarnstufe 3 und 30-40cm Neuschnee. Bis zur Zettleralm geht man durch dichten Wald, danach öffnet sich das Gelände und man muss doch ziemlich aufpassen. Die meisten Steilstücke kann man sehr gut umgehen, deswegen am besten vor Ort die Aufstiegsspur wählen und nicht allzuviel ind er Literatur danach suchen. Lediglich das letzte Stück, bevor wir auf den Nordostgrat kamen war mit 40° doch recht heikel. Aber das gingen wir einzeln und kamen so nach rund 3h und 1300Hm spuren am Gipfel des Hochwart an. Zumindest glauben wir das. Denn wir standen im Nebel und fanden nirgends ein Gipfelkreuz. Aber nachdem der Berg hier aus zu sein schien, nahmen wir an, dass wir schon richtig waren.

Das erste Stück der Abfahrt genossen wir noch mit Vorsicht, dann ließen wir es laufen und erlebten sicher eine der schönsten Schiabfahrten dieses Winters. Einfach geil!

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