Hochgolling (2.862m) Nordwand

Auf Empfehlung von Chri Schwaiger, der dort schon Anfang November unterwegs war, machten Gernot und ich uns auf zum Hochgolling, um die Nordwand zu versuchen.

Die Wand ist Momentan in super Zustand, vor allem perfektes, dickes Eis und Hartschnee in den unteren Rinnen machen richtig Spaß. Lediglich im letzten Drittel ist der Schnee recht pulfrig, was die ganze Sache noch einmal anstrengend macht.

Die unteren Fälle wären zwar schon teilweise begehbar, trotzdem umgingen wir sie über links durch die Schotterrinne und starteten vom  Plateau aus mit dem ersten Eisfall. Dann immer weiter die rechte Rinne hinauf, im obere Teil haben wir uns einfach irgendwie einen Weg hinauf auf den Grat gesucht.

Wir hatten eigentlich die gesamte Kletterausrüstung mit Seil, Friends, Keilen und Eisschrauben mit. Gebraucht haben wir nur Seil und Schrauben für den ersten Eisfall, der wohl irgendwo im Bereich WI4 angesiedelt ist. Den Rest gingen wir seilfrei. Friends und Keile waren völlig überflüssig. Obwohl wir den Forstweg bis zur Gollinghütte mit dem Mountainbike fuhren waren wir insgesamt ca. 10h unterwegs. Also wenn man es gerne ein bisschen gemütlicher angeht so wie wir beide reicht das Tageslicht gerade noch aus.

So wie es wettermäßig ausschaut wird sich in den kommenden Wochen auch nicht viel an den Verhältnissen in der Wand ändern, wir können sie momentan echt nur empfehlen!

 

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