Venedigergruppe

Statt Osterferein daheim gabs diemal Hochtouren in der Großvenedigergruppe mit Sev Steinhöfel und Hiasi Thöringer. Wir fuhren los fanden wunderschöne Berge, super Wetter, fantastischer Powder und jede Menge dumme Ideen.

Eigentlich war der ganze Plan an sich ein Witz. Keiner von uns kannte sich mit Gletschern aus, große Alpinisten sind wir auch nicht und ortskundig sowieso nicht. Das wären vielleicht Gründe gewesen, nicht zu fahren. Hindernis war es trotzdem keines, zu schön waren die Aussichten. Nicht einmal ein Slacklineunfall am Tag der Abfahrt, bei dem ich ganz schön bös umgeknöchelt bin, konnte gegen unsere Dickschädel an. Voltaren runtergepfiffen und rein in Omas Auto (nicht einmal das besitzen wir). Ich konnte zwar nicht einmal schmerzfrei kuppeln, aber „wird scho gehn…“. Die Tatsache, dass wir 3 das alles unverletzt überstanden, ist im Nachhinein betrachtet eine kleine Sensation.

Egal. So fuhren wir schließlich zu dritt mit 2Paar Schi, 1 Snowboard, Ausrüstung und Essen für 5 Tage in einem silbernen VW-Polo nach Neukirchen, wo wir erst einmal bei meinen Großeltern unterkamen. Tags darauf fuhren wir dann bis zum Hopfeldboden, von wo aus uns das Taxi für 10€ pro Person durch das Obersulzbachtal bis zur Materialseilbahn brachte. Eine unglaubliche Kulisse tut sich auf, je weiter man in das Tal vordringt.

Nicht nur ich mache mir Sorgen, als ich es nicht schaffe, meine Ausrüstung selbst aus dem Taxi zu räumen. Erste Zweifel. Bevor das Taxi wieder weg ist quetsche ich mich unter Qualen in die Schischuhe und bin plötzlich absolut beschwerdenfrei. Keine Ahnung warum, aber der Fuß gibt Ruhe und das sollte auch für die nächsten Tage so bleiben.

In ca. 3 Stunden ging es über schon recht dünner Schneeschicht am Gletschersee vorbei in einem großen Bogen zur Kürsingerhütte. Da wir 3 Studenten sind, nahmen wir uns all unser Essen selbst mit, das drückte uns nun schon erheblich. Die Aufstiegszeit Materialseilbahn-Kürsingerhütte von 1,5h gilt für den Klammlweg, der nur im Sommer begehbar ist. Mit Schiern muss man einen recht großen Umweg gehen und über den Gletscher aufsteigen. Ohne so viel Gepäck und mit ein bisschen mehr Puste aber auch in 2 Stunden zu schaffen.

 

to be continued.

 

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